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Ich bin zwar nicht der Laufprofi um hier professionelle Tipps abzugeben,
aber im laufe der Zeit habe ich beim Training bzw. vor und nach
Wettkämpfen einige wichtige Erfahrungen gemacht:
Ernährung:
Wichtig ist
natürlich viel Obst und Gemüse um Kohlehydrate zu "tanken". Hier sind
natürlich Bananen und Äpfel genau das Richtige. Äpfel nach Möglichkeit
nicht schälen. Unter der Schale stecken die meisten Vitamine. Am Tag
sollte man 5 Portionen Obst und Gemüse zu sich nehmen (3 x Gemüse 2 x
Obst). Regelmässig trinke ich eine frisch ausgepresste Zitrone mit
Traubenzucker - mein Vitamin C-Schub pur !! Bei Getränken bevorzuge ich:
ACE-Saft von Müllermilch, Iso-Getränk von Bad Driburger oder ganz normales
Mineralwasser. Wichtig ist die richtige "Dosierung", achtet darauf das
Euer Magen nicht übersäuert ! Als Fitness-Brot kann ich empfehlen
"Meistermacher activ 3" (gibt es u.a. bei Kaufland), dies beinhaltet
Inulin, Vitamin D 3 und Calzium. Wer auf Süßigkeiten nicht
verzichten kann oder sich auch mal was gönnen will, den kann ich die
Weingummis von Fit for Fun empfehlen. Gibt es übrings u.a. bei Schlecker
und Kaufland. Sie schmecken nicht nur gut sondern beinhalten u.a. auch
Magnesium.
Wichtig ist die regelmässige Einnahme an Magnesium (um die 500 mg) sowie
das so genannte Carbo-Loading mit Kohlenhydraten, gleichzeitig mit Kalium,
Chrom und Aminosäuren. Das heißt wenn ich Nudeln esse (Kohlehydrate) dann
mit Tomatensauce (Kalium), Pilzen (Chrom) und Aminosäuren (fettarmer
Käse). Alleine die Nudeln bewirken nicht viel sondern alles zusammen.
Das gleiche gilt bei Müsli (Kohlehydrate), Früchte (Kalium), Quark (Chrom)
und fettarme Milch (Aminosäuren). Statt Margarine oder Pflanzenöl sollte
man Rapsöl oder Sojaöl verwenden. Hier sind die wichtigen Omega 3 und
Omega 6-Säuren enthalten. Die sind natürlich auch in Fisch, aber mit Fisch
kann man mich "jagen" - da werde ich höchstens noch schneller, weil ich
davon laufe.
Beim Brot ist wichtig das dieses aus "Natursauerteig" hergestellt wurde.
Obst / Gemüse: Birnen (Folsäure, Vitamin B 2, Magnesium, Kalzium, Kalium),
Paprika (Vitamin C-Bome - 3 mal soviel wie Zitronen oder Orangen)
Während
der Trainingswochen:
Morgens:
Vollkornbrot, Cornflakes, Müsli, Nutella,
Tagsüber: Bananen, Äpfel, Birnen, Paprika, Kiwi, Orangen, Wasser, Gemüse
abends: Reis, Vollkornnudeln, Nudeln (ohne Ei sondern Hartweizen), Spinat,
Kartoffeln
...und
natürlich immer viel trinken !!!
vor
Wettkämpfen:
6 bis 3
Tage vor dem Wettkampf: "Eiweißzufuhr"
3 bis 1 Tag vor dem Wettkampf: "Kohlehydrat-Zufuhr"
2 Tage vorher die "Wasserreserven" auftanken und übermässig viel trinken.
1 Tag vorher abends die letzte "große" Mahlzeit, am besten Vollkornnudeln
mit Tomatensauce. Die Theorie "kein Fett" vor Wettkämpfen ist von vielen
Ernährungswissenschaftlern auch aufgehoben worden. Sehrwohl soll man die
Tage zuvor dem Körper ein wenig (ich betone ein wenig!!) schenken. Gar
kein Fett kann ins Gegenteil umschlagen und zu einer Leistungsminderung
führen. Deswegen sagen auch viele: "2 Tage vorher eine Pizza". Ich
persönlich habe es bei meinem 2. Halbmarathon ausprobiert und erreichte
meine Bestzeit. Ob es daran lag? Vielleicht zumindest ein wenig.
Keine Panik-Mache wenn in den letzten beiden Tagen vor dem Wettkampf mal
das Gewicht ansteigt. Eigentlich völlig normal und alles alles richtig
gemacht. Der Körper braucht die Kohlehydrate, ein Gewichtsverlust in den
letzten Tagen wäre falsch und hätte fatale Folgen.
Am Wettkampf-Tag weniger Kohlehydrate und ballaststoffarm (ist besser für
die Verdauung an diesem Tag), morgens gut frühstücken mit Orangensaft,
Weissbrot mit Marmelade und Cornflakes. Ist der Wettkampf nachmittags,
mittags noch eine Kleinigkeit essen (z.B. ein Milch-Reis) damit der Hunger
beim Laufen nicht auftritt. 2 Stunden vor dem Lauf das "letzte Trinken".
Ca. 1 Stunde vor dem Lauf noch eine Banane.
Dies hat
sich bei mir am besten bewährt.
Zu empfehlen sind nach ca. 25 Minuten das erste Trinken, nach ca. 1 Stunde
das erste Essen (z.B. Fitness-Riegel), das hat mir beim Training von
langen Läufen sehr viel geholfen!
Bei langen Läufen empfehle ich die sogenannten "Power-Bar-Gels", nach
einigen Kilometern geben sie nochmals einen richtigen Schub. Manche
schwören auf "Hammergel", mir sagte das Zeug nicht zu.
Auch die Ultra-Gel-Ships geben nochmal einen Aufschub mit Kohlehydrate.
Dieses kleine "Mäusespeck" wirkt wahre Wunder wenn man es richtig
anwendet. Einmal durchbeissen und beim Laufen in jede Wangenhälfte ein
Teil langsam zergehen lassen. Der Fitness-Riegel von Powerbar
"Performance" war zwar vom Geschmack o.k, aber zeh wie Leder.
Zu empfehlen sind auch die Eiweiß-Shakes von Champ (Pulver) und das
Iso-Getränk von Champ. Sie enthalten alles was der Körper verbraucht hat
und schmecken zu dem noch lecker. Ein Glas Erdbeer-Eiweiß-Shake nach jedem
Training gehört zu einem Muss. Es sei denn ich vergesse es (grins, grins).
Beide Dosen gibts am preiswertesten bei DM-Drogerie-Markt.
Nach dem Wettkampf unbedingt viel trinken und sofort neue Kraftreserven
tanken in Form einer Banane. Empfehlen kann ich auch den Fitnessriegel von
"Champ", Mandel-Vanille. Sehr schmackhaft und gut verträglich. Zur
Regeneration genau das Richtige!
Dann gibt es noch so genannte "Anabol loges". Viel Werbung darum, ich habe
sie ausprobiert - konnte nach ca. 10 Wochen tatsächlich eine Veränderung
feststellen. Die Regenerationszeit war tatsächlich kürzer. Leider ist das
Zeug "sauteuer". Ich habe mir die Zusammensetzung durchgelesen und mir
nunmehr Johanniskraut, Vitamin E, Kieselerde und Magnesium von Aldi
besorgt. Meines Erachtens zeigt es die gleiche Wirkung!
Empfehlenswert für den täglich Magnesium-Schub sind die Brausetabletten
von megadyn sport. Diese sind zwar ein wenig teurer als die herkömmlichen.
Enthalten jedoch neben 400 mg Magnesium, 100 mg Kalium und 60 mg Vitamin
C. Gibt es bei Schlecker für 1,99 Euro.
Sollte es mal zu einem kräftigen Muskelkater kommen hilft Kirschsaft oder
eine Portion Kirschen. Kirschsaft soll gleichzeitig vorbeugend sein vor
Muskelkater.
Aufwärmen:
Das
Aufwärmen sehen viele als lästig und langweilig. Mir ging es genauso am
Anfang. Bis ich die erste Verletzung hatte. Vor dem Laufen hat sich bei
mir am besten der sogenannte "Hopserlauf" bewährt, leichtes Traben und
Fersenlauf. Das reicht eigentlich schon. Nach dem Training wiederum
leichtes Auslaufen (traben), Dehnen mit angewinkelten Bein (wichtig
Kniegelenk auf gleicher Höhe wie das andere Bein), erneut Hopserlauf.
Sicherlich gibt es noch weitere tolle Möglichkeiten, die ich im Laufe der
kommenden Monate ausprobieren werde.
Wichtig nach dem Training: Dehnen und Stretchen! Auch wenn man manchmal
keine Lust hat, nehmt Euch die Zeit, denn so beugt ihr Verletzungen vor.
Ich dehne mittlerweile 3 mal am Tag, ob Trainingstag oder nicht! Habe
dadurch wesentlich weniger Probleme als früher. Jedes Dehnen zwischen 20
bis 30 Sekunden halten.
Wichtig sind auch Übungen für die Bauchmuskellatur. Und wenn es nur
zwischendurch immer das Baucheinziehen für einige Sekunden ist :-)
Verhindert Seitenstiche. Es sei denn ihr geht zu schnell an oder esst
vorher noch was. Dann sind die Seitenstiche zwangsläufig.
Nach dem
Training empfiehlt sich ebenfalls ein schönes heißes Bad um die Muskeln zu
entspannen. Jedoch nicht einen Tag vor einem Wettkampf, denn so fühlt man
sich genau an diesem Tag "schlapp". Dem Vortag empfiehlt sich wirklich
eine "kalte Dusche".
Verletzungen:
Es gibt
wohl kaum einen Läufer-/in, der nicht schon mal eine Verletzung hatte. Ich
kann hier nur von meinen erzählen, letztlich muss jeder das selbst bei
seinem Arzt genau abchecken lassen. Wobei ich, ganz ehrlich, noch keinen
perfekten Arzt bzw. Orthopäden gefunden habe. Bei den meisten kommen die
unterschiedlichsten Diagnosen raus.
Reizung der Sehne: Diese Verletzung trat bei mir aufgrund der
Überbelastung in der Marathon-Vorbereitung auf. Schmerzen an der
Außenseite des Knies. Geholfen hat mir mehrmaliger Reizstrom in der
Praxis.
Schmerzen in der Wade: Kann viele Ursachen haben, bei mir war es der
Beckenschiefstand, der so eine erhöhte Belastung auf die Wade ausübte.
Geholfen hat mir Krankengymnastik und Rehasport.
Fersensporn: Sehr schmerzhaft, hat mir den Düsseldorf Marathon 2008 völlig
versaut. Geholfen hat mir eine Stoßwellentherapie, die man aber selbst
bezahlen muss. Keine Kostenbeteiligung der Krankenkasse. Auch spezielle
Dehnübungen bringen Linderung.
Senk- und Spreizfuß: Eine Fehlstellung, die viele Läufer habe. Oft
Schmerzen zwischen den Zehen. Wichtig hier, richtiges Schuhwerk
gegebenenfalls Einlagen. Den Senk- und Spreizfuß bekommt nie richtig weg,
kann aber mit speziellen Übungen gegen Schmerzen vorwirken.
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Medikamente bei Verletzungen:
Irgendwelche Verletzungen treten immer wieder auf. Zu intensives Training,
falsches Aufwärmen, falsches Schuhwerk - um nur einige Faktoren zu nennen.
Bei Zerrungen hat mir bisher die "Mobilat Akut"-Salbe geholfen. Die
sogenannte "Pferdesalbe" (Pferde-Balsam), kühlt zwar sehr gut, aber bei
Verletzungen weniger angebracht. Franz-Brannt-Wein unterstützt bei
Zerrungen oder Verstauchungen ebenfalls sehr gut, reicht aber alleine
nicht aus. Der Franz-Brannt-Wein ist wohltuend vor und nach dem Training.
In einem Buch habe ich ebenfalls gelesen das bei Kniegelenkschmerzen 2
Asperin am Tag die Knorpelbildung hemmen. Ich habe es ausprobiert und muss
sagen, die Schmerzen traten nur noch selten auf oder waren sogar ganz weg
! Aber gerade bei Medikamenten wie Asperin soll man vorsichtig sein.
Asperin verdünnt das Blut und wirkt gerade bei längeren Strecken ermüdend
!
Bei
Entzündungen kann ich die "Voltaren"-Salbe empfehlen. Um bei Schmerzen
vorübergehend über die Zeit zu kommen habe ich auch die Finalgon-Salbe
ausprobiert. Bringt viel, aber Vorsicht bei der Dosierung - nur ein wenig
auftragen. Es brennt nach einigen Minuten höllisch! Und wichtig: Kein
Bandage dann tragen an diesen Stellen. Bitte bedenken: Bei Entzündungen
Voltaren - Bei Reizungen Finalgon. Finalgon bei Entzündungen kann es durch
die "Wärmezufuhr" noch verschlimmern.
Das "Pferde-Balsam" ist meines Achtens rausgeschmissenes Geld! Es kühlt
zwar einigermaßen, aber ansonsten kann ich keine großartigen "Wunder"
feststellen.
Ein "kostengünstiges" Medikament ohne Nebenwirkung ist natürlich das
Kühlen mit Eis !
Wie gesagt, ich bin kein PROFI, aber hiermit habe ich bisher die beste
Erfahrung gemacht! Für weitere Ratschläge (zum ausprobieren) bin ich immer
wieder dankbar.
Ausrüstung:
Bevor man
mit dem Laufen anfängt, sollte man im Sportgeschäft eine Laufbandanalyse
machen. Die Fachverkäufer können so feststellen, welcher Schuh für
denjenigen der gesündeste ist. Von Billigschuhen aus Discountern sollte
man von vornherein die Finger lassen. Manch einer knickt nach Innen oder
Außen ab und benötigt einen stützenden Schuh. Über die Videoanalyse kann
der Verkäufer sehen, wie meine Beine bei der Belastung aufsetzen. Für
Wettkämpfe gilt: Schuhe und Socken erst einlaufen. Auch für superteure
Socken gilt das und 3 bis 4 mal Training ist "nicht eingelaufen". Beim
Düsseldorf-Marathon trug ich hervorragende Socken und meinte nach 4 Mal
würde ich keine Probleme bekommen. Von Wegen, die Blasen im Anschluss
waren riesengross.
Im Moment komme ich mit den Laufsocke "Marathon-Socke" von Runners Point
zurecht.
Laufbücher:
Laufbücher
gibts viele, doch nicht alle sind passend zu den jeweiligen
Leistungsstand.
Laufen extrem
Copress Sportverlag, Autor: McConell / Horsley
Außergewöhnliche Marathons, wie der Sahara-Marathon,
Badwater-Ultra-Marathon u.ä. ! Tolle Geschichten über die schwierigsten
Marathon-Veranstaltungen. Ist es die Hitze beim Sahara und
Badwater-Marathon so ist es die hohe Luftfeuchtigkeit und Gefahr beim
Dschungel-Marathon. Bei dieser 6 tägigen Veranstaltung lauern die Gefahren
am Boden (Skorpione) oder in der Luft (gefährliche Insekten). Auch
begleitet hier einen der gefährliche Jaguar fast während der gesamten
Strecke.
Für mich eines der besten Laufbücher überhaupt.
160 Seiten stark, gebunden, Hardcover
42 x 42
Copress Sportverlag, Autorin: Klaus Druve
Der Redakteur von Marathon4you beschreibt hier seine in 2007 gelaufenen 42
Marathons. Mehr später - bin es noch am lesen :-)
Läufer
sind auch nur Menschen
Copress Sportverlag, Autorin: Verena Liebers
Viele Anekdoten und Kurzgeschichten einer Hobby-Läuferin. Ob es die
Erfahrung mit dem ersten Powergel ist oder das Laufen mit Pulsmesser.
Kurzgeschichten, die einen zum Schmunzeln bringen. Jede Geschichte ist
meist nicht länger als 4 oder 5 Seiten und ist abgeschlossen. Daher bedarf
es auch keiner bestimmten Reihenfolge welche Geschichte man als erstes
liest.
110 Seiten
Mentale
Marathon-Vorbereitung
Draksal Fachverlag, Autor: Michael Draksal
Mal ein Laufbuch das sich mit der mentalen Vorbereitung auseinander setzt.
Sehr interessant geschrieben. Erstaunlich wie viele äußere Bedingungen für
einen Topp- oder Flopp-Marathon verantwortlich sind. Auf jeden Fall zu
empfehlen !!!
116 Seiten
Runner`s
World: Lauftrainer 5 bis 10 Kilometer - Die besten Trainingsprogramme
rororo Verlag, Autoren: Thomas Steffens - Martin Grüning
Anfänger und Läufer die sich auf die kleineren Strecken konzentrieren
haben hier die richtige Lektüre. Ob Vorbereitung, Schwellentraining,
Wettkampffieber, Wintertrainingsprogramme, richtiges Essen,
Laufbeschwerden, Wettkampfschuhe und ganz viele Trainingsprogramme vom
Anfänger bis Spitzenläufer, jeder Bereich wird angesprochen. Für Läufer
größerer Distanzen eher nicht zu empfehlen.
176 Seiten
Fit for
Fun: Perfektes Lauftraining
Südwest Verlag, Autoren: Herbert Steffny - Ulrich Pramann
Kult-Buch für jeden Läufer, immer wieder finde ich hier interessante Tipps
und Anregungen. Vom Jogger bis zum Marathon-Läufer, für jeden etwas dabei.
Ausrüstung, Kräftigung und Stretching, Ernähung und Tausend Tricks und
Tipps für Einsteiger und Profis. Dieses Buch muss man haben
226 Seiten
Sportinform
Fitness/ Forever young: Tempo-Training für Läufer, Systematisch zur neuen
persönlichen Bestzeit
Copress Sport Verlag, Autor: Holle Bartosch
Bedingt empfehlenswertes Buch für 10 Kilometer, Halbmarathon, Marathon.
Sicher findet man hier einige Anregungen, aber oft verfällt dieses Buch in
Theorie, die nicht nachzuvollziehen ist.
122 Seiten
Perfektes
Marathon-Training
Südwest-Verlag, Autoren: Herbert Steffny - Ulrich Pramann
Na die Autoren garantieren schon ein tolles Buch. Genauso ist es!
Expertenwissen für Einsteiger und Profis, Lauftraining für die
Marathon-Distanz, Trainingspläne für die persönliche Bestzeit, Richtige
Ernährung für Training und Wettkampf. Gehört ebenfalls in jeden
Läufer-Schrank, es sei denn man läuft diese Distanz nicht.
114 Seiten
Marathon -
Das 4-Stunden-Programm
rororo Verlag, Ole Petersen
Informatives Buch für jeden Marathon-Läufer der sich an diese Zeit
heranwagt. Einzig die Rubrik Trainingsplanung und Trainingspläne geht mir
zu sehr in die Theorie. Die Trainingspläne sagten mir auch nicht zu. Gibt
es viel bessere im Internet auf Seiten von Veranstaltern, Zeitschriften
oder anderen Büchern. Trotzdem gibt auch dieses Buch einige Anregungen.
194 Seiten
Abenteuer
Marathon
Agon Sportverlag, Autor Christopf Külzer-Schröder
Auf witzige und humorvolle Art erzählt der Autor die einzelnen Stationen
eines Marathonslauf aus eigener Erfahrung. Jeder "verrückte" Läufer findet
sich hier wieder. Ich habe dieses Buch in einigen Tagen "verschlungen".
Für Jedermann
154 Seiten
Das große
Buch vom Marathon
Copress-Sportverlag, Autor Hubert Beck
Für mich das beste Marathon-Buch überhaupt. Es beinhaltet einfach alles:
Vom Anfang, der Vorbereitung bis hin zu den Erfahrungen einzelner Läufer.
Mein Laufbuch Nr. 1! Selbst Laufguru Peter Greif, Orthopäden und
Spitzenläufer empfehlen dieses Buch. Für Anfänger und Spitzenläufer
224 Seiten
Achilles Verse - Mein Leben als Läufer
Heyne-Verlag, Autor Achim Achilles
Wie aus der Seele geschrieben. Achim beschreibt auf witzige Art sein Leben
als Läufer. Ob es seine Sichtweise für Walker ist oder sein erster
Wettkampf. Jeder von uns könnte Achim Achilles sein, denn genauso spielt
sich das Leben eines Läufers ab. Manchmal bißchen fies und bissig
geschrieben, aber gerade das macht das Buch aus. Ich habe manchmal Tränen
gelacht. Ein absolutes MUSS für jeden Läufer ob Anfänger oder
Fortgeschrittener.
212 Seiten
Marathon-Training für
Frauen
Südwest-Verlag, Autor Herbert Steffny
Ein Flop! Der Titel war vielversprechend, doch leider gab es nicht viel
neues hier zu lesen, was nicht in anderen Büchern auch schon stand. Eher
ein Fehlkauf !! Das Buch war schnell wieder bei Ebay verkauft !
144 Seiten
Paul Tergat - Champ und
Gentleman
Meyer u. Meyer Sport, Autor Jürg Würz
Der Werdegang von Paul Tergat aus ärmlichen Verhältnissen zum Marathon-As
und Weltrekordhalter. Am Anfang noch interessant, war es nachher sehr
ermüdend und langweilig ! Die ganze Aufzählung seiner wohltätigen
Aktivitäten sind hier fehl am Platze. Einzelne Trainingspläne sind ja noch
interessant mal zu lesen, aber nicht so viele an der der "normale" Läufer
so oder so nie herankommen wird. Das Buch hätte gut und gerne auf 50
Seiten beschränken können.
Mit vielen Bildern aus seiner Karriere.
222 Seiten
Marathon
Wero Press Verlag, Autoren Dr. Müller-Wohlfahrt und Stephane Franke
Das Buch gab es vor einiger Zeit preiswert bei Lidl (aber auch natürlich
über Amazon und Buch.de erhältlich). Neben den normalen Tipps, die man
schon in anderen Büchern gelesen hat, bekommt man hier einige neue
Anregungen wie man das Training gestaltet. Der ganz iinteressante Teil ist
jedoch das Kapitel "Verletzungen". Selten habe ich so ausführlich Hinweise
und Tipps bei möglichen Verletzungen gelesen. Rund 70 Seiten ist allein
dieser Teil von Dr. Müller-Wohlfahrt. Wenn ich Marathon-Bücher vergleichen
würde, wäre dies für mich der Preisleistungs-Sieger.
194 Seiten
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